One more thing…

Dezember 15, 2006

Da mir ja jetzt, wo alle Klausuren vorbei sind, total langweilig ist, hab ich Material für zwei Videos „gedreht“. Und da man mit Apples iMovie HD so tolle Sachen machen kann, hab ich gleich auch mal ein Video aus dem Dome Room der Rotunde zusammengeschnitten und mit Musik unterlegt. Ich wollte eigentlich noch Soundeffekte und Sitcom-Lachen hinzufügen, fand das aber dann doch ein bißchen viel. Dann doch lieber klassisch-melancholische Klaviermusik.

Hier also das Meisterwerk:

Und zack, hier das zweite Video (was ich persönlich irgendwie etwas besser finde):

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Vor- und Nachteile von hier und da

Dezember 15, 2006

Nach knapp vier Monaten, und vier Tage bevor ich wieder in Dortmund eintreffen, wird es Zeit für einen kurzen, verfrühten Rückblick. Aber wenn die ganzen Fernsehshows Jahresrückblicke senden, bevor das Jahr rum ist, darf ich auch schon jetzt zurückblicken.

Es gibt zwei Punkte, die ich hier klar trennen möchte. Zum einen sind das Dinge, die ich hier in Charlottesville vermisst habe und auf die ich mich jetzt freue. Zum anderen, und dadurch sehe ich es als richtige Entscheidung an, hierher gekommen zu sein, sind es Dinge, die ich vermissen werde, wenn ich wieder in Deutschland bin. Um es mal vorweg zu nehmen: Bis auf die langen Öffnungszeiten werde ich an dem Land Amerika nicht viel vermissen, jedoch wird mir einiges an dieser Bildungsanstalt in Erinnerung bleiben.

Was ich vermisst habe und worauf ich mich freue:

Primär wäre da mal Christiane zu nennen, die ich ja erst vor kurzem gesehen habe, die ich aber trotzdem sehr vermisse und vermisst habe. Die vier Monate waren ein nicht ganz leichte Zeit und ich freue mich sehr, dass wir die Zeit überstanden haben. Das sieht man auch nicht alle Tage! Natürlich vermiss ich auch meine Eltern und meine Schwester, aber das ist ein etwas anderes Vermissen; ich glaub dass jeder versteht, wie ich das meine.

Dann kommen all die Dinge, ohne die ich leben könnte, aber nicht wollte. Zum einen wären da meine Jungs vom Fußball bzw. das Training, die Spiele und die lustigen Abende zusammen. Leistungsmäßig fehle ich jedoch leider nicht, denn acht Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache – aber darum geht es mir ja auch gar nicht. Außerdem freue ich mich auf all die anderen Leute, die zwar nicht Fußball spielen, aber doch meine Freunde sind – so was aber auch. Die haben hier ganz schön gefehlt. Ich freue mich auf den Westenhellweg und das Kreuzviertel, auf den Westpark und die Poetry-Jams im Subrosa. Ich vermisse Frühstück im Barock oder Schürmann’s, genau genommen vermisse ich einfach nur richtiges Frühstück, so mit Brötchen und allem.

Komischerweise vermisse ich meinen immer-kaputten Renault Megane. Irgendwie wird man faul, wenn man Automatikschaltung fährt, deshalb freut sich meine Hand auf den 1., 2., 3., 4. und 5. Gang, den Rückwärtsgang vermisse ich nicht – den muss man bei ner Automatik ja auch reinhauen. Ich vermisse die deutsche Autobahn und das Fehlen einer Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung – zumindest ab und zu mal. Ich vermisse Borussia und das Westfalenstadion, außerdem vermisse ich die WM, aber das tut wohl jeder irgendwie. Deshalb freu ich mich auch so sehr auf „Deutschland, ein Sommermärchen“. Ihr habt ihn alle schon gesehen, ich nicht. Yeah!

Ich vermisse deutsches Essen, obwohl ich mit dem Fraß hier auch ganz gut klar komme. Aber Christianes Kochkünste wachsen einem schon ans Herz, wenn man sich vier Monate nur von Burger und Pommes ernährt hat.

Ich freue mich auf ein großes Bett mit einem Lattenrost, da meines hier grob geschätzt 95x200cm ist. Außerdem freu ich mich auf eine richtige Wohnung, wo man auch mal aufstehen muss, um etwas zu holen. Hier muss ich mich nur auf meinem Stuhl umdrehen – alles nur eine Armlänge entfernt; hat ja auch irgendwie was.

Ich könnte noch zahllose Dinge aufführen, die ich vermisst habe und auf die ich mich freue. Aber ich bin ja leicht zufrieden zu stellen. Solange mich Christiane am Montag in Düsseldorf am Flughafen abholt, bin ich glücklich. Der Rest ist dann Bonus.

Was ich zuhause vermissen werde:

Jetzt sitze ich gerade im „Dome Room“ der Rotunde und kann hab somit Zeit zu zweiten Teil zu kommen. Meine letzte Klausur ist gerade geschrieben und ich bin frei von Lernstreß. Zum Thema: Das Vermissen (im Bezug auf die UVa), muss dazu gesagt werden, ist in diesem Zusammenhang doch etwas anderes, als wenn ich hier an zuhause gedacht habe. Es ist eher ein „Ach Mist auch, das werd ich irgendwie vermissen“, im Gegensatz zu einem „Verdammte scheiße, ich vermisse dich so sehr“. Ich werde ein paar Leute vermissen, die ich hier kennen gelernt habe, die, bis auf Martin (den bavarischen Münsteraner) Amerikaner waren. Die Amis würde ich jedoch als sehr europäisch einstufen. Vielleicht habe ich mich genau deshalb mit ihnen gut verstanden. Der menschliche Part ist aber nicht der alleinige Hauptgrund, warum ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück blicken werde, wenn ich in zwei Tagen Charlottesville verlasse.

Es hört sich komisch an, aber am meisten fehlen wird mir Architektur. Ja, Architektur.

Wenn ich morgens zu einem Kurs ging war es wie ein Eintauchen in die akademische Geschichte. Nachdem ich mir einen Kaffee bei Starbucks geholt hatte ging es vorbei an der von Jefferson (3. Präsident der USA) designten Rotunde über den Lawn, vorbei an Edgar Allan Poe’s (one hell of a poet) Zimmer im akademischen Dorf, vorbei an Wodrow Wilson’s altem Büro (Präsident der USA zwischen den Weltkriegen), bevor ich die Statue von Homer passiere und meine Kursraum aufsuchte. Und all diese Kurse waren in wunderbaren Gebäuden, die nicht nur bei blauem Himmel (aber gerade dann) absolut klassisch aussehen. Der Kontrast von weißem Marmor und rotem Backstein ist ein so einfaches, wie geniales Konzept, um Geschichte lebendig erscheinen zu lassen. Manche Gebäude wurden erst vor dreißig Jahren gebaut (ähnlich wie auf dem Campus der Uni Dortmund), wurden aber den ursprünglichen Gebäuden der Uni nachempfunden und fügen sich daher nahtlos ein und machen das Gesamtkonzept der Uni aus.

Es ist ein tolles Gefühl über diesen Campus zu laufen. Es ist schiere Ehrfurcht, die man für dieser Institution, repräsentiert durch ihre Gebäude, empfindet. Ich glaub ich könnte der dümmste Mensch der Welt sein und ich würde mich trotzdem unglaublich intelligent finden – einfach nur, weil ich mein Butterbrot vor der Rotunde esse. Okay, das könnte vielleicht ein bisschen übertrieben sein, but I guess you get the point.

Des Weiteren werde ich die englische Sprache vermissen, die ich schon immer liebe, aber viel zu wenig spreche. Und Mum, dass heißt jetzt nicht, dass ich zuhause englisch sprechen werde. Da hab ich immer noch keinen Bock drauf. In Deutschland sprech ich deutsch, hier halt (meistens) englisch.

Ich werde auch die Kurse vermissen, die mir sehr viel gegeben haben. Ich fühle mich, als hätte ich etwas aufgenommen; nicht nur geschrieben, sondern wirklich in mein Gehirn aufgenommen. Leider ging das nicht so einfach – im Sinne von Kopf auf, Inhalt rein, Kopf zu. Ich habe viel lernen müssen, viel Arbeit gehabt und viele Kurse. Aber das war (zumindest meistens) nicht so schlimm, wie ich gedacht hätte. Manchmal hat es sogar richtig Spaß gemacht. Und das auf meinem Mund. Gut das ich bald wieder im „altehrwürdigen“ EF50 Gebäude an der Uni Dortmund bin, da kann ich mir dann selbst die Flausen wieder aus dem Kopf treiben.

Nein, mal ehrlich, ich glaube, dass ich etwas mitnehmen kann und werde. Und das macht mich mitunter stolz und glücklich. Denn so hat das Auslandssemester genau das erreicht, was ich schon aufgegeben hatte, als ich vor einem knappen Jahr meinen letzten Kurs an der Uni in Deutschland absolviert hab – zur Info, ich habe vor dem Auslandssemester ein sechsmonatiges Praktikum gemacht – ich habe wieder Lust auf universitäre Bildung. Das wird mein größter Gewinn sein, wenn ich nach Deutschland zurückkehre. Das und die Tatsache, dass meine Beziehung zu Christiane die Zeit hier „überlebt“ hat und wir zusammen weiter gehen können.

Nach dem letzten Final! Yeah, geschafft!Ich werde sicherlich in Deutschland noch ein längeres Resümee schreiben, aber für jetzt soll das reichen.

Das Foto hab ich übrigens direkt nach dem Verlassen des Raumes gemacht, in dem ich meine letzte Klausur geschrieben habe. Deshalb auch das freudige Gesicht.


Das Glück fällt vom Himmel

Dezember 14, 2006

In genau sieben Stunden schreibe ich meinen vorletzten Final Exam (U.S. Foreign Policy) und ich bin frohen Mutes, dass alles glatt gehen wird. Auch einem erfolgreichen Abschneiden im letzten Exam (U.S. Social and Political History since 1945) am Freitag morgen um neun Uhr sollte nichts im Wege stehen.

So ungefähr sah es aus. Also ungefähr halt nur.Wieso? Na, zum einen, weil ich ansatzweise vielleicht, eventuell und möglicherweise genug gelernt habe; zum anderen – und das ist viel wichtiger – hab ich heute Nacht drei Sternschnuppen gesehen. Drei Stück! Na gut, ich hab mein Glück auch etwas herausgefordert, indem ich draußen stand und Ausschau hielt. Aber wenigstens sitze ich morgen früh nicht als Einziger mit steifem Nacken über meiner Klausur.

Um acht Uhr gestern abend kam eine E-Mail über den Wohnheim-Verteiler, in der auf die Sternschnuppen-reiche Nacht aufmerksam gemacht wurde. Und scheinbar war ich nicht der einzig, der ein wenig Glück für die Finals haben wollte, denn überall auf der Wohnheimwiese standen Leute und blickten gen Sternenhimmel.

So, jetzt muss ich aber mal ins Bett, sonst bringt alles wünschen nix.

Oh Mist, gilt „Blogeintrag schreiben“ eigentlich auch als Wunsch verraten? Soll man ja eigentlich nicht machen. Ah, drauf geschissen. Mir wird das Glück schon hold sein, wenn nicht hab ich ja immer noch mein Gehirn. In diesem Sinne: gute Nacht.

Und Daumen drücken nicht vergessen. Heute und morgen zwischen 15 und 18 Uhr deutscher Zeit! Danke schon mal dafür.


Al dente ohne Mühe

Dezember 12, 2006

Spaghetti-MaschineHeute gefunden: Jeder Koch (bzw. jeder tote Koch) würde sich beim Anblick dieses Apparats im Grabe umdrehen. So eine Erfindung kann auch nur in den USA auf den Markt kommen, wo „schick essen gehen“ soviel bedeutet wie, „mal nicht Fleisch zu essen, was durch den Fleischwolf gedreht wurde“.

Die Bedienung ist ganz einfach (so einfach, dass vier Bilder ausreichen): Wasser rein, Nudeln rein, einschalten und warten. Dann einfach die Spaghetti in die Schüssel oder auf den Teller kippen. Kann jedes Kind. Wunderbar.


Das große Finale naht

Dezember 8, 2006

Nachdem sich die ganze „iPod-Kopfhörer-im-Ohrloch“-Nummer so langsam verbraucht hat und nicht mehr so viele Leute auf meine Seite finden, kann ich wieder zu den ernsten Themen des Lebens zurück kommen. Aber nur ganz kurz, denn ich muss weiter lernen. Morgen um neun Uhr, sprich in weniger als zwölf Stunden, steht meine erste Klausur ins Haus und ich hab noch einiges durchzuarbeiten.

Ein paar Minuten finden sich aber immer, vor allem, wenn man sich so schnell vom Lernen ablenken kann, wie ich. Das konnte ich übrigens schon immer. Mein Vater, welcher versuchte mir Mathe beizubringen und, in Retrospektive, kläglich scheiterte, kann davon ein Liedchen singen – bzw. ein komplettes Doppelalbum mit Bonus-DVD aufnehmen.

Also, was ist in der letzten Zeit passiert? Hm, nicht wirklich viel. Ich habe Christiane zu Flughafen gebracht, dann meine letzte Vorlesungswoche mit drei Stunden Schlaf pro Nacht überstanden und jetzt sitze ich hier und pfeife mir das „politische System der USA“ rein. Süßer die Glocken nie klangen, oder so.

Die letzte Vorlesungswoche war echt der Hammer. Hier mal ein kurzer Einblick, was ich alles zu tun hatte:

Montag: Christiane zum Flughafen gebracht, um 18 Uhr zuhause gewesen, in zwei Stunden ein Buch zu Ende gelesen und angefangen zu schreiben, gegen sechs Uhr morgens totmüde, aber mit fertiger Hausarbeit, ins Bett gefallen.

Dienstag: normaler Uni-Tag von morgens bis abends, Hausarbeit abgegeben, nach Hause gefahren, ins Gym gegangen, eine Präsentation vorbereitet, um vier Uhr ins Bett gegangen, totmüde, aber mit fertiger Präsentation.

Mittwoch: zur Uni gegangen und nach dem Gym beim DVD gucken eingeschlafen, leider auch erst um drei Uhr morgens.

Donnerstag: Uni, dann gemerkt, dass ich am Mittwoch nix für mein Paper gemacht hatte, was am Freitag abgegeben werden musste, also zwei Stunden gelesen, weitere sechsgeschrieben und um sieben Uhr morgens totmüde, aber mit acht handgetippten Seiten im College Block, eingeschlafen.

Freitag: nach einer Stunde Uni habe ich, soweit ich mich erinnere, den Rest des Tages im Bett gelegen, bzw. gegessen.

Samstag: hätte ich was für meine Hausarbeit (Abgabe: Montag) machen können, hab ich aber nicht, denn es gab ja noch…

Sonntag: lange geschlafen, lange gelesen und noch länger geschrieben, gegen fünf Uhr ins Bett gefallen, Paper fertig, aber unzufrieden, leider aber einfach zu müde, um noch Dinge zu verbessern

Da hatte ich dann erstmal die Schnauze voll und hab einen Gang zurück geschaltet, vor allem weil wir Dienstag den letzten Vorlesungstag hatten. Und jetzt sitz ich schon wieder hier und werd wohl noch ne ganze Zeit hier sitzen, damit ich genug gemacht habe, um nicht mit einem schlechten Gewissen in die dreistündige Klausur morgen zu gehen.

So, genug Leid geklagt, es gibt auch positive Nachrichten; allen voran fahre ich in knapp zehn Tagen nach Hause. Super, endlich eine Zahl, die man ausschreiben muss (für alle, die es nicht wissen, erst ab 13 darf/soll man die Zahl als Zahl, und nicht in Buchstaben, schreiben) – soviel dazu. In etwas mehr als einer Woche packe ich schon, weil in genau einer Woche meine letzte Klausur hinter mir liegt.

Danach nutze ich dann die verbleibenden eineinhalb Tage zum shoppen; und dann geht’s schon zum Flughafen nach Washington. Und in 0,nix (toll, oder? Null-komma-nix) bin ich wieder bei meiner Liebsten im schönen Dortmund. Das wurde auch mal Zeit, finde ich!

Am Montag muss ich aber erstmal Martin hier in CVille zum Flughafen bringen. Der Sack muss keine Final Exams schreiben. Glück muss der Mensch haben – und halt Grad-Student sein.

So, jetzt muss ich aber Schluss machen, mein schlechtes Gewissen klopft an. Oder ist es mein Magen? Keine Ahnung, knurrt ein schlechtes Gewissen?


Welcome to the big show

Dezember 4, 2006

Zwei aufregende Tage liegen hinter mir. Aufregend nicht etwa, weil hier in Charlottesville irgendetwas spannendes passiert ist. Nein, es ist globaler. Virginia? Nein, globaler. USA? No, baby, think bigger!

WELTWEIT? Ja, genau!

Mein Blog hat in zwei Tagen soviele Besucher verzeichnet, wie sonst nur in einem knappen Monat. Und wieso das Ganze? Wegen eines einfachen iPod-Kopfhörers in meinem linken Ohrloch. So leicht kanns gehen.

Ein Bekannter von mir ist Mitbetreiber der Internetseite http://www.ipodfun.de, einer Seite, die sich, wie der Name schon verrät, mit dem iPod beschäftigt. Nachdem ich den Eintrag mit dem iTunnel geschrieben hatte, hab ich ihm die Adresse gemailt, weil ich mir dachte „falls sie mal ne Flaute haben, können wie meinen Quatsch-Einfall vielleicht als Lückenfüller benutzen. Und am nächsten Morgen war ich mit einem Bild auf der Startseite von ipodfun.de vertreten.

iPodfun.de Beitrag

WordPress, mein Host für dieses Blog, zeichnet die täglichen Besucher auf und spuckt eine aktuelle Grafik aus. Mein bester Tag (Besuchermäßig) war vor einiger Zeit ein Tag mit 149 Besuchern. Keine Ahnung, wie ich das damals hinbekommen habe.

Besucherzähler

Der iTunnel sprengte aber alle Rekorde. Vorgestern und gestern (Samstag, Sonntag) hatte ich zusammen 1241 Besucher auf meiner Seite. Unglaublich. Mein iTunnel-Post war der meistgelesene im gesamten deutschen WordPress-Netz und ich war in den Top10 der meist gelesenen Blogs. Platz Sechs by the way. 🙂

In den Top10

Ich möchte dafür den Jungs von ipodfun.de danken. Und vielleicht ist ja jemand hängen geblieben. Nichts macht einen Blogger (tolles Wort) glücklicher als ein paar Leute, die seinen/ihren Quatsch lesen.

Danke natürlich auch an die anderen, vielen Leute, die mehr oder weniger regelmäßig mitlesen. Ok, ich kann euch nicht viel neues erzählen, wenn ich nach Hause kommen, aber dafür hat man dann mehr Zeit für andere Sachen.

Wobei mir dann auch gleich einfällt, dass in genau zwei Wochen, zwei Stunden und 17 Minuten mein Flieger in Düsseldorf landet. Nur noch zwei Wochen, ich kann es kaum fassen. Ich hoffe, du holst mich ab, mein Schatz. 😉


Aus alt mach neu: Der iTunnel

Dezember 1, 2006

Manchmal muss man sich von Altem trennen um Neues zu entdecken, sagte mal jemand, der gerne große Sätze von sich gab.

Das Alte waren in diesem Fall die Kopfhörer meines ersten iPods, die schon teilweise durch knacken und rauschen ihrem Wunsch nach wohlverdienten Ruhestand Ausdruck verliehen.

Das Neue fiel mir ein, weil mir langweilig war. Und was tut man, wenn einem langweilig ist? Man sucht sich eine Aufgabe. Ich für meinen Fall widmete mich den Kopfhörern und suchte nach neuen Anwendungsgebieten für die Apple-Stecker – und wurde ziemlich schnell fündig.

Alles was man braucht sind eine Schere, die Kopfhörer und ein ca. 8 mm großes Loch im Ohr. (wiki: Fleshtunnel) Die ersten beiden Sachen sind relativ leicht zu besorgen, das Loch im Ohr hatte ich zum Glück schon. Wer es noch braucht sollte zum Piercer seiner Wahl gehen und ein paar Monate einrechnen, bevor der Kopfhörer „ins“ Ohr passt.*

Aber jetzt, Trommelwirbel, Paukenschlag und Tropetenfanfare, um nur ein paar zu nennen.

Ich präsentiere voller Stolz:

iTunnel.

Hier die Bilder:

Ohrstecker vor dem EingriffOperationsbesteckOhrstecker nach dem Eingriff

iTunnel von der SeiteiTunnel von vorne

Ich mit iTunnel 01Ich mit iTunnel 02iTunnel “im” Ohr - Detail

 

* Liebe Kinder: Zuhause nur nachmachen, wenn die Ohrstecker nicht mehr funktionieren und ihr die schriftliche Erlaubnis eurer Erziehungsberechtigten habt, eure Ohren für immer, ich wiederhole, immer, zu verunstalten. Ansonsten, viel Spaß mit dem iTunnel.