Das große Finale naht

Nachdem sich die ganze „iPod-Kopfhörer-im-Ohrloch“-Nummer so langsam verbraucht hat und nicht mehr so viele Leute auf meine Seite finden, kann ich wieder zu den ernsten Themen des Lebens zurück kommen. Aber nur ganz kurz, denn ich muss weiter lernen. Morgen um neun Uhr, sprich in weniger als zwölf Stunden, steht meine erste Klausur ins Haus und ich hab noch einiges durchzuarbeiten.

Ein paar Minuten finden sich aber immer, vor allem, wenn man sich so schnell vom Lernen ablenken kann, wie ich. Das konnte ich übrigens schon immer. Mein Vater, welcher versuchte mir Mathe beizubringen und, in Retrospektive, kläglich scheiterte, kann davon ein Liedchen singen – bzw. ein komplettes Doppelalbum mit Bonus-DVD aufnehmen.

Also, was ist in der letzten Zeit passiert? Hm, nicht wirklich viel. Ich habe Christiane zu Flughafen gebracht, dann meine letzte Vorlesungswoche mit drei Stunden Schlaf pro Nacht überstanden und jetzt sitze ich hier und pfeife mir das „politische System der USA“ rein. Süßer die Glocken nie klangen, oder so.

Die letzte Vorlesungswoche war echt der Hammer. Hier mal ein kurzer Einblick, was ich alles zu tun hatte:

Montag: Christiane zum Flughafen gebracht, um 18 Uhr zuhause gewesen, in zwei Stunden ein Buch zu Ende gelesen und angefangen zu schreiben, gegen sechs Uhr morgens totmüde, aber mit fertiger Hausarbeit, ins Bett gefallen.

Dienstag: normaler Uni-Tag von morgens bis abends, Hausarbeit abgegeben, nach Hause gefahren, ins Gym gegangen, eine Präsentation vorbereitet, um vier Uhr ins Bett gegangen, totmüde, aber mit fertiger Präsentation.

Mittwoch: zur Uni gegangen und nach dem Gym beim DVD gucken eingeschlafen, leider auch erst um drei Uhr morgens.

Donnerstag: Uni, dann gemerkt, dass ich am Mittwoch nix für mein Paper gemacht hatte, was am Freitag abgegeben werden musste, also zwei Stunden gelesen, weitere sechsgeschrieben und um sieben Uhr morgens totmüde, aber mit acht handgetippten Seiten im College Block, eingeschlafen.

Freitag: nach einer Stunde Uni habe ich, soweit ich mich erinnere, den Rest des Tages im Bett gelegen, bzw. gegessen.

Samstag: hätte ich was für meine Hausarbeit (Abgabe: Montag) machen können, hab ich aber nicht, denn es gab ja noch…

Sonntag: lange geschlafen, lange gelesen und noch länger geschrieben, gegen fünf Uhr ins Bett gefallen, Paper fertig, aber unzufrieden, leider aber einfach zu müde, um noch Dinge zu verbessern

Da hatte ich dann erstmal die Schnauze voll und hab einen Gang zurück geschaltet, vor allem weil wir Dienstag den letzten Vorlesungstag hatten. Und jetzt sitz ich schon wieder hier und werd wohl noch ne ganze Zeit hier sitzen, damit ich genug gemacht habe, um nicht mit einem schlechten Gewissen in die dreistündige Klausur morgen zu gehen.

So, genug Leid geklagt, es gibt auch positive Nachrichten; allen voran fahre ich in knapp zehn Tagen nach Hause. Super, endlich eine Zahl, die man ausschreiben muss (für alle, die es nicht wissen, erst ab 13 darf/soll man die Zahl als Zahl, und nicht in Buchstaben, schreiben) – soviel dazu. In etwas mehr als einer Woche packe ich schon, weil in genau einer Woche meine letzte Klausur hinter mir liegt.

Danach nutze ich dann die verbleibenden eineinhalb Tage zum shoppen; und dann geht’s schon zum Flughafen nach Washington. Und in 0,nix (toll, oder? Null-komma-nix) bin ich wieder bei meiner Liebsten im schönen Dortmund. Das wurde auch mal Zeit, finde ich!

Am Montag muss ich aber erstmal Martin hier in CVille zum Flughafen bringen. Der Sack muss keine Final Exams schreiben. Glück muss der Mensch haben – und halt Grad-Student sein.

So, jetzt muss ich aber Schluss machen, mein schlechtes Gewissen klopft an. Oder ist es mein Magen? Keine Ahnung, knurrt ein schlechtes Gewissen?

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