Über den Wolken auf dem Boden der Realität

Tja, so schnell kann’s gehen. Schon bin ich wieder alleine. Einziger Vorteil: es sind nur noch 20 Tage bis ich wieder in Dortmund aufschlage – also nicht absturztechnisch, hoffentlich. Kann eh nicht sein, denn ich lande in Düsseldorf.

Heute mittag hab ich Christiane nach Washington gebracht und zack, vorbei waren knapp drei Wochen, in denen ich mich wie im Urlaub gefühlt habe. Und das hatte nichts mit dem Wetter, oder dem „Keine-Uni-haben“ zu tun, sondern mit der netten Dame, die nicht von meiner Seite weichen wollte und konnte und von der ich auch gar nicht wollte, dass sie weicht – so jemals halt.

Leider ist sie dann mit Air France von meiner Seite gewichen und die nächsten drei Wochen werde ich wieder alleine sein. Das Komische an der Sache ist, dass Christiane nur zweieinhalb Wochen hier war und mir alles so fremd vorkommt ohne sie. So fast als ob die University of Virginia nicht meine, sondern unsere Auslandsuni ist. Irgendwie ist sie das ja auch; Christiane hat nämlich in der Zeit hier eine Verwandlung durchgemacht, die ich (und vor allem sie) nicht für möglich gehalten hätte. Der Höhepunkt war, dass sie sich gestern abend im Buchladen der Uni doch glatt aus freien Stücken, ohne Waffengewalt, eine UVa-Kappe gekauft. Außerdem kam ab und zu der Spruch: „Ach, so schlimm ist das hier gar nicht. Irgendwie find ich es sogar ganz schön.“

Es ist auch schön hier, nicht umsonst ist Charlottesville eine der Städte in den USA, in denen es sich laut irgendeiner wichtige Zeitschrift am besten wohnen und leben lässt.

Richtig schön war es hier vor allem weil und während Christiane da war. Wir haben die Zeit so intensiv genutzt; Washington, Strandurlaub, Kultur, Uni und Thanksgiving in New York in nur zweieinhalb Wochen muss uns erstmal jemand nachmachen.

Im Moment dürfte Christiane irgendwo über dem Atlantik dahin fliegen bzw. dahin schlafen. In nur 20 Tagen geht es mit genauso. Bis dahin steht sehr viel Arbeit ins Haus. Eigentlich genau jetzt auch schon. Aber diesen Satz schreib ich noch zu Ende. So, geschafft.

Ach, einer geht noch.

Danke, mein Schatz, für die wunderbare Zeit, die du mit mir hier erlebt hast und die ich nur durch dich erleben durfte. Wir sehen uns in knapp 20 Tagen wieder, also so ziemlich gleich irgendwie. Bis nachher, mein Schatz. Ich liebe dich.

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2 Responses to Über den Wolken auf dem Boden der Realität

  1. Katze sagt:

    Schade, Schade, dass Christiane nu wieder weg ist, wirst jetzt also wieder mit unseren Kommentaren vorlieb nehmen müssen.
    Freu mich aber auch, wenn du mal wieder deutschen Boden betrittst, nicht dass es ohne dich langweilig wäre, aber mit ist doch besser!
    Denkt, denke ich mal, auch restlicht.
    Also, Grüße!

  2. Mum sagt:

    Welch eine Freude, eine so schöne Zeit mit einem geliebten Menschen verbringen zu dürfen! Ich muss dir bestimmt nicht sagen, dass du ein ‚happy mushroom(!)‘ bist! Hey, das mit dem mushroom gefällt mir!!!
    Paps, Pani und ich freuen uns auch, dass du bald wieder zu Hause bist. Lotzaluv, Mum

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