Sechs Fotos und eine wertvolle Info

(26/05/06) Da ich ja jetzt angenommen bin, muss ich mich um die weiteren Vorbereitungen kümmern. Und da ich ein fauler Hund bin (manchmal vielleicht sogar eine faule Sau) hab ich mich natürlich um fast gar nichts gekümmert. Das hat sich mit dem heutigen Tage aber so was von geändert; ich bin vom faulen Hund zum durchaus trägen Hund aufgestiegen, denn ich habe Passbilder von mir anfertigen lassen. Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, aber die Messe ist eh noch lange nicht gelesen.

Also, um zum Punkt zu kommen. Ich hab Passfotos gemacht und Gott-sei-Dank war der Fotograf kompetent bis unter seinen kahlen Hinterkopf, denn er meinte, ich müsse neben den Bildern für den Reisepass auch noch zwei Fotos für das Visum machen lassen. Und da die Amis keine Amis wären, wenn sie nicht alles ein bisschen anders haben wollten, müssen diese beiden Visumsfotos natürlich ein anderes Format haben (5×5 cm). Alles in allem hab ich dann 20 Euro für sechs Fotos bezahlt (vier Passbilder und zwei Visumsbilder). Und ich sehe aus wie ein Verbrecher, aber man durfte nicht lächeln und ich hatte nur knapp zwei Stunden geschlafen und war nicht rasiert und und und….

Die Hürde wäre gemeistert, die nächste (viel höhere Hürde) muss aber noch übersprungen werden. Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass mein Pass (den ich bis zum heutigen Tage noch nicht beantragt habe) mindestens einen Monat aus sich warten lassen würde (ich würde ihn also Anfang Juli in Händen halten), machte mich mein Amerika-erprobter Mitbewohner darauf aufmerksam, dass man lange warten müsse (vor allem in den Sommermonaten) um einen Termin bei der amerikanischen Botschaft zu bekommen. Die Zeit hab ich natürlich nicht und so hatte ich dann schon innerlich damit abgeschlossen, in die Staaten zu reisen. Ich fragte mich nur, wie ich meinen Eltern das erklären sollte.

Aber es musste ja eine Lösung geben, denn auch wenn ich nicht wirklich Lust auf die Staaten habe und auf den Stress, den ein solches Auslandssemester im Vorfeld verursacht, muss ich mein Studium ja auch irgendwann mal fertig kriegen, allein schon, damit ich bei meiner Suche nach einem Volontariat was vorweisen kann.

Langer Rede, kurzer Sinn, ich surfte also auf den Seiten des Bürgerdienstes in Dortmund herum, stieß auf einen Service namens domap und konnte dann, nachdem ich lange gesucht hatte, erfreut feststellen, dass man für einen Aufschlag von 32 Euro einen Express-Pass bekommt. Ich hatte schon Angst, dass ich dann nur einen vorläufigen Pass in Händen halte (den die Botschaft in Frankfurt nicht annimmt), wurde aber durch eine sehr nette Dame am Rathaus-Infopoint aufgeklärt, dass man für den 32 Euro-Aufschlag einen vollwertigen Pass bekäme. Das Geld ist hierbei gut investiert, denn der Pass lässt dann statt vier Wochen nur 72 Stunden aus sich warten.

Also, dass kann ich nur empfehlen. Es kostet zwar knapp das Doppelte, (wenn man noch unter 26 Jahren ist) lohnt sich aber sicherlich.

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