Mein Name ist John-Sebastian Komander, ich bin fast 25 Jahre alt und wohne/studiere in Dortmund. Mein Studienfach ist die Angewandte Literatur- und Kulturwissenschaft, meine Nebenfächer sind Journalistik und Politik. Im Moment bin ich im, err, achten Semester und bereite mich auf mein Auslandssemester an der University of Virginia in den USA vor.
Aus diesem Grund ist auch dieses Blog entstanden. Zum einem, um mich vielleicht später besser an alles erinnern zu können, zum anderen, um Leuten, die ähnliches (Auslandssemester) noch vor sich haben ein kleine Hilfe, oder zumindest eine Vorahnung von dem zu geben, was sie erwartet, wenn sie sich entschließen, für eine gewisse Zeit ihre Heimat zu verlassen und in einem anderen Land zu studieren o. ä.
Ich werde im August für genau vier Monate in die Staaten gehen, um dort mein Studium zu vertiefen. In meinem Studiengang ist ein Auslandssemester Pflicht, und obwohl ich anfänglich überhaupt keine Lust darauf hatte, habe ich mich mittlerweile mit der Idee arrangiert.
Meine anfängliche Skepsis einem Auslandsaufenthalt gegenüber basierte auf mehreren Faktoren.
Zu Anfang der wichtigste Faktor; meine Freundin Christiane, mit der ich mittlerweile seit über zwei Jahren zusammen bin. Einen geliebten Menschen ein paar Monate am Stück nicht zu sehen, ist nicht einfach zu verkraften. Aber wir haben uns damit, wie gesagt, arrangiert und da sie mich besuchen kommt, ist die Zeit alleine nicht ganz so lang.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Vorbereitungszeit. Durch einen vorherigen Aufenthalt während der Schulzeit in den Staaten, weiß ich noch genau, wie viel Aufwand betrieben werden muss, um erst einmal in die USA einzureisen. Stichwort Visum. Zudem muss man sich, trotz des Austauschprogramms meiner Uni, eigentlich um alles selbst kümmern. Flug, Mietwagen, Hotel für die ersten Nächte, Zimmer im Wohnheim, Mealplans, Stundenpläne, Abreise etc. Ehrlich gesagt, war mir das alles, bevor ich anfing, Dinge für das Auslandssemester zu regeln, ein zu großer Haufen Probleme, die da auf mich zukamen.
Punkt drei ist auch nicht unwichtig, denn durch mein Auslandssemester entsteht natürlich ein gewaltiger Bruch in meinem Leben, sowohl privater, als auch (sagen wir mal) professioneller Natur. Ich muss zum einen meine Wohnung aufgeben, meine Sachen alle zu meinen Eltern schaffen und die Wohnung streichen. Zum anderen mache ich zur Zeit ein Praktikum hier in Dortmund, welches ich gerne weiter geführt hätte, nicht zuletzt für die Aussicht auf ein späteres Volontariat.
Und trotz aller (auch von mir selbst gesetzten) Hürden bin ich im Endeffekt dort angekommen, wo ich hin musste. Mein Pass ist da, mein Visum beantragt, ein Interview-Termin bei der Botschaft ausgemacht, der Flug gebucht und ein Zimmer hab ich auch schon. Auch wenn das nicht so ganz meinen Vorstellungen entspricht.
Dieses Blog soll alle Interessierten auf dem Laufenden halten, zum einen, wie die Vorbereitungen laufen und welche Hürden auf einen warten, zum anderen, wie es ist, in einem (mir nicht ganz) fremden Land zu studieren. Ich werde aus Virginia versuchen, so oft wie möglich zu schreiben, auch wenn mal nichts Spannendes passiert.
Wenn jemand Anregungen oder direkte Fragen an mich hat, dann bitte per E-Mail an: komander@virginia.edu
John-Sebastian
September 14, 2006 um 1:40 |
Coole Seite. Bin gerade an der University of Wisconsin…
Oktober 30, 2006 um 5:32 |
hallo bin ganz zufällig auf die hp gestoßen, is aber gar ned so schlecht- mein bruder macht gerade auch ein auslandssemesterist in amerika , deshalb weiß ich wie das ist. hoff du hast noch eine schöne ziet
lg martina
November 5, 2006 um 10:16 |
Hallo!
Ich bin auch wie meine Vorgaengerin zufaellig ueber deinenblog gestoplert. Ich bin seit 6 Wochen in Grossbritannien und hab grad nen totalen Durchhaenger mit dem Studium hier. Deine Seite ist echt klasse!
lg lena
Oktober 8, 2008 um 6:09 |
Hallo!
Du hast mir grad ein wenig Mut gemacht. Ich selber studiere zwar (noch) nicht doch meine Freundin wird im kommenden Jahr ein Auslandsemester in Deutschland absolvieren. Kann es nicht ganz nachfühlen, wie das ist in einer fremden Stadt zu studieren, doch als ich deinen Blog gelesen habe, merkte ich mit wieviel Faszination du erzählst. Für meine Freundin ist diese Erfahrung sehr wichtig und ich werde sie noch mehr darin unterstützen.
Danke, dass du hier deine Erlebnisse niedergeschrieben hast.
Liebe Grüsse